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Umbau der Mensa?

Übergangslösung für IGS
GOSLAR. In einer kurzfristig anberaumten Sitzung hat sich der Elternrat der IGS in Goslar/Oker mit dem Beschluss des Finanzausschusses beschäftigt, die Ausgaben für die Renovierung von Klassenräumen und der Erweiterung der Mensa zu streichen. Schulleiter Jens Liesenberg erklärte den Elternvertretern, wie die für das kommende Schuljahr angestrebte, kostengünstigere Übergangslösung für Klassenräume und Mensa aussehen soll.
Danach werden die Klassen- und Gruppenräume, die nach den Ferien von den jetzigen fünften Klassen bezogen werden sollen, neu gestrichen. Außerdem werden neue Tische und Stühle für diese Räume angeschafft. Auch der Flur des Klassentraktes wird renoviert. Zudem sollen noch neue Heizkörper angebracht sowie einige Brandschutzmaßnahmen und Reparaturen am Dach realisiert werden. In der Mensa gibt es vorerst nur eine Erweiterung der Sitzgelegenheiten ohne große bauliche Veränderungen. Die Mensa bietet dann ausreichend Platz, so dass der neue Jahrgang am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen kann.
Die Eltern zeigten sich mit dieser Übergangslösung einverstanden, forderten aber eindringlich, Stadtverwaltung und Rat sollten nun endlich einen Finanzierungsplan für die kommenden Schuljahre aufstellen. „Wir können und wollen nicht weiter mit dieser Unsicherheit leben, dass jedes Jahr wieder neu entschieden werden muss, ob die Stadt sich diese oder jene Investition leisten kann", sagte der Vorsitzende des Schulelternrates, Martin Borchers.
Lehrer, Eltern und nicht zuletzt die Schüler hätten Anspruch auf eine „ordentliche Ausstattung" der neuen IGS, die in den kommenden sieben Jahren jeweils um weitere 150 Schüler wachsen werde.

„Extra am Mittwoch“: Bericht vom 1. Juni 2011