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GZ-Bericht

Neue Jugendräume eröffnet

Ersatz für das „Gleis 95" von 17 Jugendlichen und Oberbürgermeister eingeweiht

Von Carsten Jelinski


OKER. Das Jugendzentrum Gleis95 ist geschlossen, vor ein paar Tagen öffneten neue Räume ihre Türen: Oberbürgermeister Henning Binnewies und Fachbereichsleiter Burkhardt Siebert weihten gemeinsam mit 17 Jugendlichen die neu geschaffenen Räume in der IGS im Schulzentrum „Bei der Eiche" ein.

„Ihr habt Euch in der Zwischenzeit hier auf den Schulhöfen getroffen. Da haben wir kurzerhand das Jugendzentrum in die Schule verlegt", erläuterte Binnewies und dankte anschließend der Schulleitung für ihr Entgegenkommen.

Stadtjugendpfleger Holger Fenker ermunterte dann die jungen Leute: „Es sind Eure Räume, zeigt uns doch mal, was Ihr so macht." Gesagt, getan. Der obere Raum dient als Werkstatt, mit Brennofen für Ton und andere Materialien. Der untere ist eher dem Spiel und Spaß gewidmet. Billardtisch und Kicker sind ebenso zu finden wie eine Sitzgruppe, die die Jugendlichen sofort mit Beschlag belegten. „Vorher war das hier ein schwarz gestrichener Raum mit Diskokugel an der Decke, eine echte Räuberhöhle", hieß es aus den Reihen der Lehrer der IGS. Nach erfolgtem Anstrich der Wände wirkt das große Zimmer nun hell und licht. Eine Holztheke mit Mikrowelle und Kochzeile, Radio und Fernsehgerät runden das Angebot ab - alles gebrauchte Geräte und zum Teil aus dem alten Jugendzentrum stammend.

Deniz Duygen und Deniz Höffken lieferten sich gerade den Abschluss eines Kickerspiels. Der Oberbürgermeister und sein Fachbereichsleiter schauten interessiert zu - allerdings nicht lange. Die jungen Männer luden beide zum Spiel ein, und los ging das Duell zwischen Stadtspitze und Stadtjugend.

Schnell flitzte der Ball zwischen den Seiten hin und her, weitere Schaulustige sammelten sich drum herum. Zum Spielergebnis wurden von beiden Seiten keine Angaben gemacht - letzten Endes haben alle Beteiligten, Stadt und die Okeraner jungen Leute gewonnen.

„Jetzt haben wir diese Baustelle auch erledigt", zeigte Binnewies sich zufrieden, „nun müssen wir nur noch einen Käufer für das Bahnhofsgebäude finden."

GZ vom 27.11.2010